Die Banken und Anlageberater empfehlen Anlageprodukte, die oft für den Privatanleger nicht geeignet sind. Auf diese Weise wurden im letzten Jahrzent Milliarden Euro an Altersvorsorge vernichtet. Die Blue-Chips – besonders börsenstarke Aktien – der 2000er Jahre waren junge Software-Firmen, die trotz oder wegen ihrer Überbewertung schließlich gescheitert sind. Gleichzeitig legte man Privatanlegern geschlossene Fonds – Medienfonds, Schiffsfonds, Logistikfonds und auch Immobilienfonds ans Herz, die nahezu sämtlich bei weitem nicht das hielten, was die Anlageberater versprachen. Dann haben Subprimes die Finanzkrise 2008 ausgelöst mit dem Fall der Lehman Brothers. Jetzt im Fokus stehen Mittelstandsanleihen, deren Ausfallquote bedenklich ist. Risiken werden in den Anleihebedingungen, wenn überhaupt, nur abstrakt beschrieben. Der konkrete Fall des Emittenten der Anleihe und damit dessen Ausfallrisiko bleiben unbenannt. Nichts anderes sieht wohl die neue Prospektverordnung vor.

Alle diese Produkte wurden Privatanlegern empfohlen, der schließlich mit deren Totalverlustrisiko konfrontiert ist.

Statistisch wehren sich nur 5 % der Anleger, indem sie einen Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht aufsuchen, nur 3 % klagen schließlich. Das bedeutet aber auch, dass sich die Anlageberatung nicht verbessert und provisionsgetrieben bleibt. Zulasten der Privatanleger. Auch beim Gesetzgeber hat der Anleger und Verbraucher keine Lobby, die Bankenlobby hingegen ist sehr stark in den politischen Prozess eingewoben.

Mein Ziel ist, dass Sie zu Ihrem guten Recht kommen!

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